Therapiemethoden

 

Akupunktur

Die Akupunktur ist eine der berühmtesten und faszinierendsten Therapieformen der TCM. Durch das Stimulieren der Akupunkturpunkte ist es möglich, Qi, Blut, Yin und Yang sowie die Organsysteme zu regulieren. Das berühmte Akupunkturgefühl, welches De-Qi (=Ankommendes Qi) genannt wird, zeigt dass die Nadel das Qi erreicht hat und bereit ist, sich mit weiteren Punkten zu verbinden um somit den Körper wieder in ein Gleichgewicht zu bringen.

 

 

Akupressur

Die Akupressur verfolgt das gleiche Ziel wie die Akupunktur. Der unterschied ist, dass die Akupunkturpunkte durch Massagetechniken oder Drucktechniken statt Nadeln stimuliert werden.

 

 

 

 

Moxatherapie

Die Moxatherapie wird oft mit der Akupunktur verbunden. Dabei wird die Akupunkturnadel mit einem Moxakegel erwärmt. Die Wärme fliesst durch die Nadel direkt in den Punkt ein und verstärkt den Therapieeffekt. Mit Hilfe von sogenannten „Moxa-Zigarren“ werden die Akupunkturpunkte ohne Nadeln nur durch die Hitze der Moxa-Zigarre stimuliert.

 

 

Schröpfen

Beim Schröpfen wird ein Schröpfglas auf der Hautoberfläche platziert und ein Vakuum erzeugt. Dadurch wird die Durchblutung von Haut und Muskeln gefördert. Diese Therapieform wird auch oft mit der Akupunktur verbunden, um einen noch besseren Therapieeffekt zu erzielen.

 

 

 

Mykotherapie

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Pilze gehören zu den ältesten Naturarzneien der Menschheit. Schon vor mehr als 4000 Jahren wurden sie in der fernöstlichen Volksmedizin wegen ihrer gesundheitsfördernden Eigenschaften verehrt. Viele werden noch heute in der fernöstlichen Medizin zur Heilung von verschiedenen Krankheiten, zur Stärkung des Immunsystems und zur Regulierung und Entgiftung des Körpers eingesetzt.

 

 

 

 

Shōnishin (Kinderbehandlung ohne Nadeln und 100% schmerzfrei)

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Shōnishin ist eine Form der Kinderakupunktur, wie sie in Japan seit etwa 250 Jahren angewendet wird. Anstelle von Akupunkturnadeln wird beim Shōnishin mit verschiedenen stumpfen Instrumenten mittels behutsamer Streich-, Druck- und Klopftechniken auf der Hautoberfläche gearbeitet – eine nicht invasive und damit angenehme, angstfreie Methode für die Kleinsten.

Die Wirkweise lässt sich damit erklären, dass ähnlich der Nadelakupunktur Shōnishin regulierend auf das Meridiansystem wie auch auf das vegetative Nervensystem einwirkt. Somit kann diese Form der Kinderakupunktur sowohl prophylaktisch als auch therapeutisch bei Neugeborenen, Säuglingen bis hin zu Kindern im Einschulungsalter eingesetzt werden. Auch sensibel reagierende Erwachsene oder jene mit Nadelangst lassen sich erfolgreich mit Shōnishin behandeln. Einige Beispiele, bei denen sich Shōnishin besonders bewährt hat:

• vegetative Störungen (bes. Schlafstörung, Verdauungsstörung, Appetitlosigkeit)

• Schreibabys

• Einnässen / Bettnässen

• Infektanfälligkeit

• Allergie und Asthma

• Konzentrationsstörung

• Entwicklungsverzögerung

• Unterstützung der Bewegungs- und Wahrnehmungsentwicklung

• Prävention